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Thyssen-Krupp in Brasilien: Das Milliardengrab des Ekkehard Schulz

Ein Stahlwerk nahe Rio erschüttert den Stahlkonzern Thyssen-Krupp. Die Kosten dafür sind auf mindestens 5,2 Milliarden Euro explodiert. Ein Blick in das Milliardengrab von Ex-Konzernchef Ekkehard Schulz.

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Die Zentrale von Thyssen-Krupp Essen. Quelle: AFP
Die Zentrale von Thyssen-Krupp Essen. Quelle: AFP

Frankfurt/Düsseldorf„Sie sind hier bei der Firma Krupp mit dem kräftigen Vornamen Thyssen“, so begrüßt Berthold Beitz gerne Besucher auf „dem Hügel“, dem ehemaligen Stammsitz der Familie Krupp. Das Bonmot zeigt: Beitz ist Kruppianer, mehr noch: Beitz ist Krupp. Umso bemerkenswerter war es, dass der Firmenpatriarch Vertrauen fasste zu Ekkehard Schulz, einem Thyssen-Manager, der im Zuge des Zusammenschlusses der Konzerne im Jahr 1999 die Leitung des Stahlgiganten übernahm.

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Mit der Integration der Konzerne wuchs ein enges Band zwischen Beitz und dem 28 Jahre jüngeren Schulz. Der verstand es, Vorbehalte bei den Mitarbeitern von Thyssen und Krupp abzubauen. Mit seiner Gradlinigkeit und Verlässlichkeit erwies er sich als wichtiger Anker im Konzern. Schulz, das war der Unverwüstliche, der sich voll für die Firma einsetzte. "Der Preuße" wurde er genannt oder "Eiserner Ekki". Denn Schulz richtete das Unternehmen stark auf das Stahlgeschäft aus, renditeträchtige Technologiebereiche wie Aufzüge oder Anlagenbau mussten zurückstecken.

Jubiläum 200 Jahre Krupp in Bildern

  • Jubiläum: 200 Jahre Krupp in Bildern
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Das funktionierte, solange Thyssen-Krupp ein mächtiger Spieler auf dem Stahlmarkt war. Doch auf die Konsolidierung der Branche in Deutschland folgte die in Europa. Die Stahlkocher von Frankreich, Spanien und Luxemburg gingen in Arcelor auf, der Konzern wurde im Jahr 2007 von Mittal geschluckt. Die Hüttenbetreiber in Großbritannien und den Niederlanden fusionierten zur Corus-Gruppe, die heute Teil von Tata Steel ist.

Thyssen-Krupp drohte den Anschluss zu verlieren. Schulz war klar, dass der Konzern im Wettbewerb kaum eine Chance haben würde, sollte er nicht ebenso wachsen und effizienter arbeiten. Der Manager bot deshalb für den kanadischen Stahlkonzern Dofasco - doch Arcelor legte ein höheres Angebot vor, und Thyssen-Krupp schien alleine zu bleiben: zum Leben zu klein, zum Sterben zu groß. In dieser Situation entwickelte Schulz zusammen mit dem damaligen Stahlvorstand Ulrich Middelmann eine Wachstumsstrategie aus eigener Kraft. Ihr Plan: Mit einem Werk in Brasilien sollte sich der Konzern neue Märkte erschließen, dank niedrigerer Produktionskosten die USA aufrollen. Im Blick hatten sie vor allem die Autokonzerne.

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4 Kommentare

  • 09.12.2011, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: U.Buckesfeld

    Eine honorige Wirtschaftszeitung sollte auch erwähnen, mit wieviel Milliarden Schulden damals Krupp in die Fusion mit Thyssen eingetreten ist !

  • 09.12.2011, 13:22 UhrAnonymer Benutzer: alienpsycho71

    Die Schrottbude Krupp zog die damals solvente Thyssen-Hütte herunter und führte dazu den Schlendrian der Kruppianer ein.
    Schade um Thyssen...

  • 08.12.2011, 23:06 UhrAnonymer Benutzer: mentaljude

    u like wo write holiest shit?
    The Krupp family just had been outed as quite as crap minded.

    So what?

    On the other hand: mind qould b a question of a laid back - our famliy had been gazed out: c pls c - we are germans n we ve no probs with


    Wir haben keine Probleme damit und wir lassen uns auch nicht von anderen erklären welche wir damit haben sollten.
    Wir gehen der Krupp-Family auch nicht weiter auf den Sack, weil die Krupp Family stets der letzte Scheiß war.

    Das wußten damals alle und das wissen auch heute alle.

    Daß die uns auch noch was zu fressen gegeben hatten damals, das macht diesen Scheißdreck nicht notabler.

    imho

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