Das Milliardengrab des Ekkehard Schulz

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Auf diesem Gelände steht das neue Stahl- und Hüttenwerk bei Rio de Janeiro. Quelle: dpa
Auf diesem Gelände steht das neue Stahl- und Hüttenwerk bei Rio de Janeiro. Quelle: dpa

Schulz untergräbt die Zwei-Säulen-Strategie

Doch Gerhard Cromme, damals bereits Aufsichtsratschef und Mitglied im Kuratorium der Krupp-Stiftung, des Haupteigentümers des Konzerns, hatte andere Pläne. Mit seinem Vertrauten Beitz hatte er sich auf eine Zwei-Säulen-Strategie verständigt: Insgesamt acht Milliarden Euro sollten in den Stahlbereich investiert werden - und ebenso viel in die Techniksparte, vor allem in den Aufzugsbau.

"Schulz hat gewusst, dass er niemals fünf Milliarden Euro für ein einziges Werk erhalten würde", sagt ein hochrangiger Manager. Deshalb versuchten Schulz und Karl-Ulrich Köhler, der inzwischen Ulrich Middelmann als Stahlvorstand nachgefolgt war, die Kosten für das Brasilien-Engagement zu drücken. Sie wollten nur die Hochöfen von Thyssen-Krupp bauen lassen - für 1,3 Milliarden Euro. Die Kokerei und den Hafen sollten andere Firmen errichten. Doch schon bald folgte das Eingeständnis, dass die Kokerei nicht ausgelagert werden könne. Und auch für die anderen Anlagen fand sich kein Partner. Thyssen-Krupp musste alles selbst bauen und betreiben; die Kosten schwollen auf drei Milliarden Euro an.

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Um weitere Steigerungen zu vermeiden, sparte der Konzern, wo es nur ging. Notwendige Straßen auf dem Gelände wurden nicht gebaut, auch Ersatzkräne nicht. Und statt die Kokerei von der eigenen Spezialfirma Uhde bauen zu lassen, entschied sich der Konzern für die billigere Citic aus China. Thyssen-Krupp sparte dadurch zwar einen zweistelligen Millionenbetrag, erhielt aber ein Wrack von den Chinesen. Umfangreich muss die Kokerei nachgebessert werden, die Produktion in Brasilien läuft auch heute noch nicht rund. Die Gesamtkosten allein für die Kokerei bezifferte Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger vor Führungskräften auf 1,5 Milliarden Euro - das Sechsfache des ursprünglichen Preises.

Schon früh zeichnete sich die fatale Entwicklung in Übersee ab. Doch Beitz hielt an Schulz fest. Mehr noch. 2007, als die Finanzkrise begann, bat Beitz seinen Vertrauten inständig, das Unternehmen umsichtig durch die drohenden schweren Zeiten zu steuern. Schulz tat, wie ihm befohlen - doch die drohenden Risiken am Amazonas verschwieg er.

  • 09.12.2011, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: U.Buckesfeld

    Eine honorige Wirtschaftszeitung sollte auch erwähnen, mit wieviel Milliarden Schulden damals Krupp in die Fusion mit Thyssen eingetreten ist !

  • 09.12.2011, 13:22 UhrAnonymer Benutzer: alienpsycho71

    Die Schrottbude Krupp zog die damals solvente Thyssen-Hütte herunter und führte dazu den Schlendrian der Kruppianer ein.
    Schade um Thyssen...

  • 08.12.2011, 23:06 UhrAnonymer Benutzer: mentaljude

    u like wo write holiest shit?
    The Krupp family just had been outed as quite as crap minded.

    So what?

    On the other hand: mind qould b a question of a laid back - our famliy had been gazed out: c pls c - we are germans n we ve no probs with


    Wir haben keine Probleme damit und wir lassen uns auch nicht von anderen erklären welche wir damit haben sollten.
    Wir gehen der Krupp-Family auch nicht weiter auf den Sack, weil die Krupp Family stets der letzte Scheiß war.

    Das wußten damals alle und das wissen auch heute alle.

    Daß die uns auch noch was zu fressen gegeben hatten damals, das macht diesen Scheißdreck nicht notabler.

    imho

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