Thyssen-Krupp
Mehr Frauen in der Führungsriege

Gabriele Sons vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall soll als Personalchefin die Frauenquote in der Führungsetage in die Höhe treiben. Andreas Schierbeck wird neuer Chef der gewinnbringenden Aufzugssparte von Thyssen-Krupp.
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FrankfurtThyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger ordnet die zweite Führungsebene neu. Vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall soll Gabriele Sons zum Unternehmen wechseln und das Personalressort einer der sieben Geschäftseinheiten übernehmen, sagte ein Konzernsprecher. Eine Entscheidung darüber soll in der zweiten Jahreshälfte fallen.

Mit der Berufung der 51-Jährigen will Hiesinger auch die Frauenquote in der Führungsetage erhöhen. Bis 2020 will Thyssen-Krupp diese von derzeit sechs auf über 15 Prozent erhöhen. Sons hatte nach Stationen bei Lufthansa und Schindler schon einmal bei Thyssen-Krupp gearbeitet. Sie hatte das Personalressort der inzwischen verkauften Tochter Industrieservices geleitet bevor sie zu Gesamtmetall ging.

Die zweite Personalie, die Hiesinger eingefädelt hat, ist die Berufung von Andreas Schierenbeck. Zum Jahreswechsel soll der 46-jährige Siemens-Manager Chef der Aufzugssparte werden, wie der Konzern mitteilte und damit einen Bericht des „Manager Magazins“ bestätigte. Schierenbeck folgt Olaf Berlien, der sich künftig auf die Entwicklung des Technologiegeschäfts fokussieren soll. Die Führung der Sparte Elevator hatte er nur vorübergehend übernommen.

Die Aufzugssparte gilt als ein solider Ergebnisbringer in dem ansonsten eher margenschwachem Ruhrkonzern. Dennoch ist Hiesinger mit der Entwicklung nicht zufrieden, die Marge ist ihm noch zu klein. Schierenbeck wird sich zudem um die Auslandsexpansion kümmern. Im Fokus steht dabei China.

Schierenbeck ist nicht der erste Wechsel zwischen den Konzernen. Vor Schierenbeck sicherte sich Hiesinger die Dienste von Forschungschef Reinhold Achatz. Und Hiesinger selbst war im Herbst 2010 von Siemens zu Thyssen-Krupp gegangen und hatte vor einem Jahr den Chefposten übernommen.

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