Thyssen-Krupp steigt ein
Bertrandt bekommt neuen Großaktionär

Der Düsseldorfer ThyssenKrupp-Konzern hat seine Autozuliefersparte durch eine Beteiligung an dem auf Automobilentwicklung spezialisierten Ingenieur-Dienstleister Bertrandt erweitert.

HB DÜSSELDORF/STUTTGART. Thyssen-Krupp Automotive habe 25,2 Prozent an dem Unternehmen aus Ehningen bei Stuttgart erworben, teilte der Autozulieferer am Freitag in Bochum mit. Mit der Partnerschaft festigten beide Unternehmen ihre Position in der internationalen Autoindustrie.

Ein Bertrandt-Sprecher sagte, mit dem Einstieg würden auch größere gemeinsame Projekte möglich. Thyssen-Krupp ist damit der größte Aktionär von Bertrandt, an der der Sportwagenhersteller Porsche mit 25,01 Prozent beteiligt ist. Bertrandt werde unabhängig bleiben, betonte der Sprecher. Das Kartellamt muss den Einstieg von Thyssen-Krupp noch genehmigen.

Über den Kaufpreis machten beide Seiten keine Angaben. Nach dem Bertrandt-Schlusskurs vom Donnerstag hätte das Paket nach Reuters-Berechnungen einen Wert von rund 33 Millionen Euro. Die 2,54 Millionen Aktien stammen aus dem Besitz der Familien von Vorstandschef Dietmar Bichler und Aufsichtsrat Heinz Kenkmann.

Beide blieben aber am Unternehmen beteiligt, Bichler habe auch nicht vor, seinen Posten als Vorstandschef aufzugeben, betonte der Sprecher. Bichler hielt vor dem Teilausstieg 19,4 Prozent der Bertrandt-Aktien, Kenkmann 19,2 Prozent. Die Bertrandt-Aktie schnellte am Freitag um zehn Prozent auf 14,20 Euro hoch.

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