Tiefpunkt noch nicht erreicht
US-Automarkt mit Potenzial nach unten

Die Absatzzahlen vom US-Amerikanischen Autobilmarkt waren zuletzt alles anders als rosig. Es könnte jedoch noch schlimmer kommen: Zumindest die Fahrzeugbauer Ford und Nissan sehen noch lange kein Licht am Ende des Tunnels. Spekulationen gibt es auch um Toyota.

HB RICHMOND/NASHVILLE. Die großen Autohersteller Ford und Nissan sehen den Tiefpunkt am US-Markt noch nicht erreicht. Es sei nicht abzuschätzen, wie lange es bis dahin noch dauern werde, sagte der für Nord- und Südamerika zuständige Ford-Präsident Mark Fields am Dienstag. Nissan-Chef Carlos Ghosn erklärte, er rechne auch 2009 noch mit keiner deutlichen Erholung.

Konkurrent Toyota, der 40 Prozent seiner Wagen in den USA verkauft, will einem Medienbericht zufolge wegen der geringen Nachfrage seine Absatzprognose für 2008 senken. Der weltgrößte Autobauer aus Japan werde im laufenden Jahr mit weltweit 9,5 Mill. Autos 350 000 Wagen weniger verkaufen als ursprünglich geplant, berichteten die „Kyodo News“. Hauptgrund seien rückläufige Verkäufe auf dem wichtigen US-Markt. Wie auch Ford und Nissan leiden die Japaner unter der sinkenden Nachfrage nach schweren Pick-Ups und Geländewagen. Deren Absatz ist als Reaktion auf steigende Benzinpreis und die Finanzkrise eingebrochen. „Der Markt hat sich dramatisch verändert“, sagte Nissan-Chef Ghosn. „In den letzten Wochen sah es so aus, als wenn wir in den USA nur noch Vierzylinder-Autos verkaufen können.“ Diese Wagen verbrauchen vergleichsweise wenig Benzin.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%