
LONDON. Nach dem Untergang einer Ölbohrinsel hat sich offenbar ein Ölteppich im Golf von Mexiko gebildet. Experten befürchten eine Umweltkatastrophe, wenn es nicht gelingt, die Ölquelle schnell zu schließen. Im schlimmsten Fall könnten bis zu zweieinhalb Millionen Liter Öl in den Golf fließen und innerhalb von wenigen Tagen die Küste des US-Bundesstaates Louisiana erreichen.
Am vergangenen Dienstag war es auf der Ölbohrinsel, die im Auftrag des britischen Energiekonzerns BP betrieben wird, zu einer Explosion gekommen. Danach brannte die „Deepwater Horizon“ zwei Tage lang wie eine riesige Fackel, über hundert Meter stachen die Flammen in den Himmel. Alle Löschversuche scheiterten. Dann versank die Plattform in den Fluten des Golf von Mexiko. 126 Arbeiten konnten gerettet werden, elf gelten bis heute als vermisst. Dies könnte sich daher zu einem der schlimmsten Unglücke auf einer amerikanischen Ölplattform entwickeln.
Der Grund für die Explosion ist bislang noch nicht geklärt. Tiefwasserbohrungen, wie BP sie auf dieser Unglücksplattform betrieb, gelten aber als kompliziert und risikoreich.
Am Freitag war das ganze Ausmaß des Schadens noch nicht abzuschätzen. Zwar sagte eine Sprecherin der US-Küstenwache: „Im Augenblick kommt kein Rohöl aus dem Bohrkopf.“ Doch allein bisher habe sich ein langer Ölteppich ausgebreitet, der eine Fläche von acht mal 1,5 Kilometer bedeckt. Die Gefahr einer schweren Ölverschmutzung Katastrophe sei nicht gebannt, man sei auf das Schlimmste vorbereitet.
Selbst David Rainey, zuständig für die BP-Ölbohrungen im Golf von Mexiko, verströmt keinen Optimismus: „Es besteht sicherlich die Möglichkeit eines größeren Auslaufens.“ Das klingt nicht gerade ermutigend – was in 1 500 Meter unter der Meeresoberfläche vor sich geht, ist den Experten derzeit noch ein Rätsel.
Da die klassischen Ölquellen nach und nach versiegen, sind Ölkonzerne darauf angewiesen, andere Vorkommen zu erschließen, um den Energiebedarf zu decken – etwa in der Tiefsee sowie in den sandigen Böden Kanadas, wo Öl aus Teersand gefördert werden kann. Dies ist mit mehr Aufwand, höheren Kosten und deutlich größeren Belastungen für die Umwelt verbunden.
Andererseits können Ölfunde in bisher schwer zugänglichen Regionen einigen Ländern zum wirtschaftlichen Aufstieg verhelfen oder diesen festigen. Das gilt beispielsweise für Brasilien. Vor Brasiliens Küste sind die wohl größten Ölressourcen der vergangenen Jahre gefunden worden.
Die Ölpannen auf den Meeren haben Tradition.
Sie werden aus der Ferne lediglich als Geld.und Regress-Angelegenheten betrachtet, die man lieber
verdrängt.
Das ganze wird schon micht so schlimm und letzten
Endes noch von Mikroorganismen abgebaut.
Dass die Lebensqualiät Schaden nimmt und vergiftete
Nahrung bis zu den Menschen gelangt, man hat sich daran gewöhnt und resigniert.
Die Öl-Miliardäre bügeln alle bedenken glatt und tun auch weiterhin nur das nötigste für die Sicherung der Umwelt.
Das muss endlich aufhören - darum empfindliche Geld-
strafen und beschlagnahmungen der Konten dieser Lebensfeinde.
Sie müssen endlich ihre Lektion lernen und die heisst:
Ohne höchste Sicherheit keine Fördererlaubnis.Punkt.
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