Toshiba
Immobilienverkäufe hübschen Bilanz auf

Der Elektronikkonzern Toshiba Corp ist erstmals seit drei Jahren in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Trotzdem spürt das Unternehmen auch die Japan-Krise und die zugehörige Unterbrechung der Produktion.
  • 0
Tokio

Das japanische Unternehmen schloss das zum 31. März beendete Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von knapp 138 Milliarden Yen ab. Den größten Teil trug dazu das vierte Quartal bei, in dem das Unternehmen vor allem dank einiger Immobilienverkäufe unterm Strich 97,66 Milliarden Yen (rund 825 Millionen Euro) erwirtschaftete.

Damit hat Toshiba den Nettogewinn gegenüber dem Schlussquartal des Vorjahres verdoppelt.

Auf operativer Ebene musste der Konzern wegen der Atom-Krise und der daraus folgenden Produktionsunterbrechungen Einbußen hinnehmen. Der Betriebsgewinn sank in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres um 9,8 Prozent auf 98 Milliarden Yen (rund 830 Millionen Euro).

Für seine Chipsparte erwartet Toshiba im neuen Geschäftsjahr einen Gewinnsprung auf 140 Milliarden Yen (knapp 1,2 Milliarden Euro) nach 66 Milliarden Yen im vergangenen Finanzjahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Toshiba: Immobilienverkäufe hübschen Bilanz auf"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%