Toyota
Produktionsstopp wegen Stahlmangels möglich

Nach der Explosion eines Stahlwerks bereitet sich Toyota auf einen Produktionsstopp in Japan vor. Bis zum 6. Februar sei die Versorgung mit Autoteilen gesichert, so ein Sprecher. Danach allerdings könnte es eng werden.

ToyotaToyota erwägt wegen Stahlmangels einen Produktionsstopp in Japan. Hintergrund ist die Explosion eines Heizofens in einem Werk von Aichi Steel, die die Fertigung von Autoteilen beeinträchtigt. „Derzeit gibt es genug Vorrat, um die Produktion der Werke in Japan bis zum 6. Februar aufrecht zu erhalten“, sagte ein Sprecher des weltweit größten Autobauers am Samstag. Anschließend werde je nach Warenbestand von Tag zu Tag entschieden. Aichi Steel will den Betrieb in dem Werk im März wieder aufnehmen.

Um welche Autoteile es sich genau handelte, wollte Toyota nicht erläutern. Toyota baut täglich 13.000 bis 14.000 Fahrzeuge in Japan. Verschiedenen Medien zufolge ist ein Produktionsstopp ab dem 8. Februar möglich. Wie Kyodo News berichtete, sollen wegen der Unterbrechung der Lieferkette nächste Woche bereits Überstunden gestrichen werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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