0 Bewertungen
29.03.2008 
Ab Sommer

Toyota rechnet mit Entspannung am US-Automarkt

Mit dem kriselnden nordamerikanischen Automarkt könnte es schon bald wieder aufwärtsgehen. Das glaubt zumindest Toyota -Präsident Katsuaki Watanabe. Der japanische Autobauer rechnet in der zweiten Jahreshälfte mit einer Erholung. Doch die US-Hypothekenkrise ist nicht das einzige, was dem Konzern zu schaffen macht.

Konzeptauto von Toyota bei der Tokyo Motor Show. Toyota rechnet mit steigenden Verkaufzahlen in den USA. Foto: Archiv Lupe

Konzeptauto von Toyota bei der Tokyo Motor Show. Toyota rechnet mit steigenden Verkaufzahlen in den USA. Foto: Archiv

HB FRANKFURT. In den ersten Monaten des Jahres habe der Konzern mit einem rückläufigen Absatz als Folge der Hypothekenkrise zu kämpfen gehabt. "Das macht einen Ausblick schwierig. Ich erwarte aber eine Erholung des Marktes ab dem zweiten Halbjahr", sagte Toyota -Präsident Katsuaki Watanabe der "Welt am Sonntag". In Europa rechne der Konzern weiterhin mit einem Absatzwachstum von fünf Prozent im Vergleich zu 2007. Vor allem in Russland sei ein deutliches Verkaufplus zu erwarten.

Zu schaffen machen dem Autobauer auch die hohen Kosten für Rohstoffe wie Stahl, Eisenerz oder Öl. "Noch können wir die Preissteigerungen ausgleichen. Ab einem gewissen Punkt wird uns dies allerdings nicht mehr gelingen können", sagte der Manager. Toyota könne die steigenden Kosten auf Grund des starken Wettbewerbs nicht an seine Kunden weitergeben.

Eine Entscheidung über die Serienproduktion eines Billigautos werde Toyota bis zum Ende des Jahres treffen. Der Konzern arbeitet seit zwei Jahren an der Entwicklung des Einstiegsautos, das für Schwellenländer gedacht ist. Der indische Autobauer Tata Motors hatte sein Billigauto bereits Anfang des Jahres vorgestellt.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne

Beiträge zum Thema

Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterKöpfe

Eick löst Middelhoff als Arcandor-Chef ab  Artikel in Merkliste

Das ist ein Paukenschlag in der deutschen Unternehmenslandschaft: Der Noch-Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Karl-Gerhard Eick, wird neuer Vorstandschef des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Was aus dem aktuellen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff wird, ist noch unklar. Artikel


Anzeige