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Toyota: Sonderkommitee soll verlorenes Vertrauen zurückholen

Nach dem Rückruf von Millionen von Autos musste Toyota in den vergangenen Wochen viel Kritik und Häme einstecken. Jetzt will der japanische Autobauer Vertrauen zurückgewinnen – mit einer Qualitätsoffensive. Ein Sonderkommitee wurde gegründet, das nun zum ersten Mal zusammenkam. Erste Details sind auch schon bekannt.

Toyota-Chef Toyoda bei der Sitzung des Qualitäts-Kommitees. Quelle: ap
Toyota-Chef Toyoda bei der Sitzung des Qualitäts-Kommitees. Quelle: ap

HB TOKIO. Nach dem Rückruf von Millionen von Autos startet der weltgrößte Autobauer Toyota eine neue Qualitätsoffensive. „Wir wollen alle Qualitätsabläufe neu überprüfen“, sagte Konzernchef Akio Toyoda am Dienstag zum Auftakt der ersten Sitzung eines Sonderkomitees zur globalen Qualität. „Wir wollen das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen“, sagte er am Hauptsitz in der Stadt Toyota.

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Das Gremium besteht aus 50 Personen, die sämtliche Regionen der Welt bei Toyota abdecken, und steht unter Toyodas Vorsitz. Weltweit hat Toyota mehr als acht Mio. Autos zurückgerufen, um Gaspedale und Fußmatten bei ihnen zu richten. Drei von vier betroffenen Fahrzeugen sind in den USA zugelassen.

Erste Neuerungen gab der Konzern bereits bekannt: So sollen die neuen Toyota-Modelle mit einem System ausgestattet werden, das auch dann bremst, wenn ein Fahrer Gas- und Bremspedal gleichzeitig bedient.

Wegen kurzzeitig aussetzender Bremsen müssen zudem fast eine halbe Millionen Hybridautos in die Werkstätten. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit bringt 52 Tote mit den technischen Defekten in Verbindung. In den wenigsten Fällen ist bislang aber erwiesen, dass Toyota Schuld trägt.

Um seine Bemühungen um eine weitere Steigerung seiner Qualitätssicherung zu unterstreichen, lud der Konzern am Dienstag Journalisten aus aller Welt in sein Qualitätszentrum ein.

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