Traditionsunternehmen
Schokolade von Halloren verkauft sich prächtig

Die Schokoladenfabrik Halloren verkauft deutlich mehr Süßes. Die Auftragslage hat sich deutlich verbessert.
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HB HALLE. Die Halloren Schokoladenfabrik hat deutlich mehr Süßes verkauft und den Umsatz im dritten Quartal um 20,3 Prozent auf 16,32 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Drei-Monats-Zeitraum auf 940 000 Euro, nach 570 000 Euro im Vorjahresquartal. Angaben zum Gewinn im Quartal weise das Unternehmen nicht aus, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage.

Die Auftragslage habe sich maßgeblich verbessert. Turbulenzen am Rohstoffmarkt, die den Preis für Rohkakao von Juni bis Anfang November deutlich sinken ließen, habe das Unternehmen genutzt, um langfristig Vorräte zu ordern. „Insgesamt ist die Branche aber immer noch mit einer schwierigen Situation bei der Beschaffung von Rohstoffen und Energie konfrontiert“, sagte Vorstandschef Klaus Lellé. So sei die Nachfrage zum Beispiel nach Mandeln und Haselnüssen größer als das Angebot.

Die Halloren-Gruppe mit Sitz in Halle beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Produziert werden Schokoladenartikel zudem in Delitzsch in Sachsen und in Cremlingen in Niedersachsen. Halloren ist mit rund 200 Jahren Firmengeschichte nach eigenen Angaben Deutschlands älteste Schokoladenfabrik.

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