Trend zu Großstadtgärten
Bosch setzt auf handliche Gartengeräte

Großstadtgärten sollen Bosch neue Kunden bescheren. Weil die Gärten in der Stadt kleiner sind, will der Konzern künftig verstärkt Akku-Geräte anbieten. Diese hatten Bosch schon 2011 ein Drittel seines Umsatzes beschert.
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StuttgartDer Technikkonzern Bosch setzt auf den Trend zur grünen Oase in der Großstadt – und will mit speziellen Geräten neue Kunden gewinnen. „Die Gärten werden immer kleiner – das ist ein wichtiger Trend“, sagte Henning von Boxberg, Chef für Vertrieb und Marketing in der Bosch-Elektrogerätesparte, der Nachrichtenagentur dpa. Die Entwicklung spiele Bosch unter anderem in der Ausrichtung auf handliches, kabelloses Werkzeug in die Hände. Der Konzern erzielte 2011 mit 239 Millionen Euro ein Umsatzplus von sieben Prozent – knapp ein Drittel der Erlöse entfiel dabei auf Akku-Geräte. Bosch ist bei Gartengeräten mit Lithium-Ionen-Akkus nach eigenen Angaben Marktführer in Europa.

Die Elektrogeräte- und Gartensparte der Konzerns „Bosch Power Tools“ will mit den handlicheren Produkten unter anderem den Bedürfnissen von Heimwerkern mit kleinen Dachgärten oder Balkonen begegnen, erklärte von Boxberg. Bosch hatte dazu im vergangenen Jahr eine spezielle Eigenmarke für Stadtgärtner ins Leben gerufen.

Eine Zielgruppe der Zukunft sieht Bosch auch Menschen, die ihren Garten bis ins hohe Alter pflegen. Dies biete Chancen für neue Produkte – wie zum Beispiel Gartenscheren mit Motor für die Rosenpflege. 2013 hat der Konzern auch einen Roboter-Rasenmäher im Programm, der das Gras ganz von alleine stutzt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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