Triebwerksbauer
MTU sieht sich auf gutem Weg zum Langfristziel

Der Triebwerksbauer MTU Aero Engines sieht sich auf besten Weg, seine ehrgeizigen Ziele langfristig zu erreichen. Das zuletzt lahmende Geschäft der Turbinenwartung von Militärmaschinen werde ab 2013 wieder aufleben.
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München„Wir wachsen schneller als der Markt“, heißt es in einer am Dienstag vom Triebwerksbauer MTU Aero Engines veröffentlichten Präsentation für Investoren. Das Unternehmen liege voll im Plan, bis 2020 seinen Umsatz auf sechs Milliarden Euro und sein operatives Ergebnis (Ebit) auf gut 720 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln.

Das zuletzt lahmende Geschäft mit der Turbinenwartung von Militärmaschinen werde ab übernächstem Jahr wieder in Schwung kommen. Die Einführung des Transporters A400M sowie neuer US-Programme werde nach 2013 wieder zu Wachstum führen. Derzeit leidet die Militärsparte von MTU vor allem unter den Einsparungen im deutschen Verteidigungsbudget. Von den jüngst verkündeten Standortschließungen sei MTU allerdings nicht weiter betroffen.

Die Ziele seien rein aus organischem Wachstum zu erreichen, betonte der Konzern. Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, die Münchner könnten das Antriebsgeschäft von Volvo übernehmen, das die Schweden aussortieren wollen. Konkret wollte sich Firmenchef Egon Behle nicht dazu äußern. Sein Haus prüfe aber grundsätzlich Übernahmeoptionen, hieß es.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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