Triebwerksbauer Rolls-Royce will trotz Gewinnplus mehr sparen

Die Nachfrage nach sparsamen Flugzeugtriebwerken lässt den Vorsteuergewinn von Rolls-Royce deutlich anwachsen. Bei der Rendite ist US-Konkurrent General Electric den Briten aber noch ein ganzes Stück voraus.
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Rolls-Royce Triebwerk in einem Hangar: Sparsame Modelle sind gefragt. Quelle: ap

Rolls-Royce Triebwerk in einem Hangar: Sparsame Modelle sind gefragt.

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LondonDer britische Triebwerksbauer Rolls-Royce will trotz einer kräftigen Gewinnsteigerung einen Sparkurs einschlagen. Es gebe noch einiges zu verbessern, sagte Konzernchef John Rishton am Donnerstag zur Vorlage der Halbjahresbilanz. „Während der Vorsteuergewinn um 34 Prozent geklettert ist, sind unsere Kosten stärker gestiegen als unsere Umsätze.“

Die Voraussetzungen für Kostensenkungen sind nicht schlecht, denn die Geschäfte laufen dank einer regen Nachfrage vor allem nach sparsamen Flugzeugmotoren rund. Der Vorsteuergewinn wuchs überraschend deutlich auf 840 Millionen Pfund. Den Umsatz steigerte der Branchenzweite hinter General Electric (GE) um 27 Prozent auf 7,3 Milliarden Pfund.

Der US-Rivale hat unter anderem Mitarbeiter entlassen, um seine Kosten deutlich zu senken, was Vorteile bei der Rendite brachte. GE hat einem Insider zufolge im zivilen Luftfahrtgeschäft eine Marge von etwa 18 Prozent, Rolls-Royce von gerade mal zwölf Prozent. Da sei noch Luft nach oben, etwa durch Einsparungen beim Inventar oder beim Personal.

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