Triebwerkshersteller
MTU will bis Juni an die Börse

Der Münchner Triebwerkshersteller MTU wird deutlich schneller als erwartet an die Börse gehen. Bereits Ende Mai, spätestens Anfang Juni sollen die Aktien erstmals an der Frankfurter Börse notiert werden, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen.

HB FRANKFURT. Der Aufsichtsrat habe den Börsenplänen zwar noch nicht endgültig zugestimmt, dennoch sei der Zeitplan bereits weitgehend festgezurrt. Die Erstnotiz solle noch vor Beginn der Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget am 13. Juni stattfinden.

Ein Teil der erwarteten Einnahmen aus dem Börsengang soll über eine Kapitalerhöhung dem Unternehmen zu Gute kommen. Aber auch der Mehrheitseigner, die US-Beteiligungsgesellschaft KKR, werde Anteile abgeben. Geführt werden soll der Börsengang den Informationen zufolge von der Deutschen Bank, Goldman Sachs und UBS.

Die Details der Emission stünden noch nicht fest. Erste Schätzungen für den Gesamtwert von MTU beliefen sich aber auf zwei bis drei Mrd. Euro, davon könnten ein Drittel bis die Hälfte an die Börse kommen. Das Emissionsvolumen dürfte in etwa auf dem Niveau des Bezahlsenders Premiere liegen, hieß es in den Kreisen. Premiere will am kommenden Mittwoch bis zu 42,1 Millionen Aktien im Wert von maximal 1,2 Milliarden Euro platzieren.

KKR hatte MTU (rund 2 Milliarden Euro Umsatz) erst vor gut einem Jahr von Daimler-Chrysler für rund 1,5 Milliarden Euro gekauft. Ursprünglich hatte MTU den Börsengang bis Ende 2006 angepeilt.

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