Triebwerksprobleme
Einige Boeing 777 sollen in die Werkstatt

Erst die Batterien im Dreamliner, jetzt Verteilergetriebe im Großraumjet 777: Erneut bittet Boeing Maschinen zur Reparatur. Schlimmstenfalls droht den Flugzeugen ein Triebwerksausfall – mit Pech über dem Atlantik.
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New YorkNach zwei Triebwerksausfällen bei Boeings Großraumflieger 777 sollen einige der Jets überholt werden. Bestimmte Verteilergetriebe in Triebwerken des Herstellers General Electric machen Probleme. Erste Untersuchungen deuteten auf einen Materialfehler hin, erklärte GE am Donnerstag auf Nachfrage.

Zunächst sollen 26 der Maschinen repariert werden, bei denen sowohl im linken als auch im rechten Triebwerk die fehlerhaften Verteilergetriebe verbaut sind. Ein Totalausfall wäre besonders gefährlich, weil die 777 auch für lange Strecken über dem Meer zugelassen ist. Bei Flügen im Februar und in der vergangenen Woche war jeweils ein Triebwerk ausgefallen.

Die überwiegende Mehrheit der rund 1100 seit 1995 ausgelieferten Großraumjets kann aber problemlos weiterfliegen. Der Materialfehler wird nur bei 118 Verteilergetrieben vermutet, die zwischen September 2012 und März 2013 hergestellt wurden. Die Deutsche Lufthansa und Air Berlin fliegen die Konkurrenzmodelle Airbus A330 und A340.

Boeing hatte zuletzt mit feuergefährlichen Batterien in seinem Vorzeigejet 787 „Dreamliner“ zu kämpfen. Ein Flugverbot ist nach Umbauten inzwischen aber wieder aufgehoben worden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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