Renault-Nissan verliert den Anschluss

Trotz Absatzrekord
Renault-Nissan verliert den Anschluss

Die französisch-japanische Allianz Renault-Nissan hat einen Absatzrekord einfahren – doch der Abstand zu den großen Drei der Autowelt wächst. Schuld ist vor allem das schlechte Abschneiden der Franzosen.
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ParisDie Allianz aus den Autobauern Renault und Nissan hat im vergangenen Jahr mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor. Dank der Stärke des japanischen Partners kam das Bündnis auf einen Absatz von 8,1 Millionen Wagen. Dies entspreche dem vierten Rekord in Folge und einem weltweiten Marktanteil bei Neuwagen von etwa zehn Prozent, teilten die Unternehmen am Montag in Paris mit. Im Vergleich zu 2011 habe man den Absatz um ein Prozent gesteigert.

Ein deutlich besseres Ergebnis verhinderte die Schwäche des französischen Partners. Renault musste wegen der Absatzkrise in Westeuropa einen Rückgang der Verkäufe von 6,3 Prozent verkraften. Ein Plus von 9,1 Prozent auf den Märkten außerhalb Europas konnte diese Verluste nicht kompensieren. Zudem gingen auch die Verkäufe des russischen Partners AvtoVaz um 5,5 Prozent auf knapp 611 000 Fahrzeuge zurück. Nissan setzte hingegen 4,94 Millionen Wagen ab und damit 5,8 Prozent mehr als im 2011.

In der Rangliste der weltgrößten Autobauer bleibt die Allianz aus Renault-Nissan damit deutlich hinter der Nummer drei Volkswagen. Die Deutschen hatten 2012 um stolze 11 Prozent auf fast 9,1 Millionen Fahrzeuge zulegen können. Auf Platz eins steht weiter Toyota vor General Motors.

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