Trotz Absatzrückgängen weiter Gewinn erwartet
Brau und Brunnen setzt weniger Bier ab

Dosenpfand, schlechtes Wetter und Kaufunlust machen Brau und Brunnen weiter schwer zu schaffen. Die inzwischen zum Oetker-Konzern zählende Dortmunder Getränkegruppe rechnet im laufenden Jahr trotzdem weiter mit einem operativen Gewinn.

HB DÜSSELDORF. „Brau und Brunnen hält an dem Ziel fest, 2004 ein deutlich positives operatives Ergebnis zu erreichen“, sagte Vorstandschef Michael Hollmann am Mittwoch bei der Hauptversammlung des Getränkekonzerns in Dortmund laut Redemanuskript. Brau und Brunnen habe Maßnahmen ergriffen, um der negativen Absatzentwicklung der ersten Monate zu begegnen. Bis einschließlich Mai sei der Absatz in den Konzernbrauereien um 5,7 % gesunken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den alkoholfreien Getränken habe das Absatzminus per Ende Mai bei 5,3 % gelegen.

Brau und Brunnen hatte Mitte Mai mitgeteilt, dass unter dem Strich der Verlust im ersten Quartal 2004 um 4,4 Mill. € auf 18,8 Mill. € anstieg. Als Hauptgrund für den Absatzrückgang nannte Hollmann den „Totalausfall aller Dosen und Einweggebinde“, eine deutliche Kaufzurückhaltung der Verbraucher und den Trend zu preisgünstigen Bieren und Wässern. Auch das kühle Wetter im bisherigen Jahresverlauf habe den Durst gebremst.

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