Trotz Einbußen
Texas Instruments verbreitet Aufbruchstimmung

Der Infineon-Konkurrent Texas Instruments muss Umsatz- und Gewinneinbußen einräumen. Auch sollen zwei Werke geschlossen werden. Trotzdem ist die Stimmung beim US-Chiphersteller positiv.
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Dallas/San FranciscoTrotz wieder besserer Aussichten auf dem Elektronikmarkt schließt der US-Bauteilehersteller Texas Instruments zwei seiner älteren Werke. Insgesamt 1.000 Mitarbeiter seien betroffen, teilte der Konzern am späten Montag in Dallas mit. Eine Fabrik liegt im japanischen Hiji, die andere im texanischen Houston. Die Produktion werde an größere, modernere Standorte verlagert, erklärte Konzernchef Rich Templeton.

Dabei scheint sich der gebeutelte Elektronikmarkt aufzuhellen. Texas Instruments hat im Schlussquartal bessere Geschäfte gemacht als erwartet und verbreitet nun Aufbruchstimmung. Die Branche habe wahrscheinlich „den Boden in diesem Abschwung erreicht“, sagte Templeton am Firmensitz in Dallas.

Für Texas Instruments gingen sowohl die Eingliederung des übernommenen Wettbewerbers National Semiconductor als auch die Fabrikschließungen ins Geld. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zurück (2,6 Mrd Euro). Der Gewinn fiel um 68 Prozent auf unterm Strich 298 Millionen Dollar.

Damit übertraf der Konzern aber die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit 3,25 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet hatten. Wegen einer schwächeren Nachfrage auf breiter Front hatte das Unternehmen im Dezember seine Geschäftsziele für das Schlussquartal gesenkt.

Nachbörslich stieg die Aktie um zwei Prozent.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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