Trotz Finanzkrise
Deutsche Windenergie-Branche rechnet trotz Finanzkrise mit Wachstum

Die deutsche Windenergie-Branche rechnet mit Wachstum in diesem Jahr. Die inzwischen erreichte Planungssicherheit bei den Förderregeln biete die Chance, den Ausbau der Windkraft wieder deutlich anzuschieben, teilten der Bundesverband Windenergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (Vdma) am Dienstag in Berlin mit.

dpa-afx BERLIN. Im vergangenen Jahr gab es auf dem Inlandsmarkt eine Stagnation. Neu installiert wurden 866 Anlagen mit 1 665 Megawatt Leistung, im Jahr 2007 waren es 883 Anlagen mit 1 667 Megawatt. Insgesamt gibt es hierzulande nunmehr rund 20 300 Anlagen. Hoffnungen setzen die exportorientierten deutschen Anbieter auf den Ausbau klimaschonender Energie in den USA.

Handlungsbedarf wegen der Kapitalmarktkrise gebe es allerdings bei der Finanzierung von Exporten und Großprojekten auf dem offenen Meer, teilten die Verbände mit. Sie seien im Gespräch mit der Politik und Banken, damit geplante Vorhaben umgesetzt werden könnten. Im Vergleich der Bundesländer bauten Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Windenergie-Erzeugung im vergangenen Jahr am stärksten aus. Den höchsten Windkraft-Anteil am Nettostromverbrauch hat Sachsen-Anhalt mit 42,5 Prozent vor Mecklenburg-Vorpommern mit 39,2 Prozent und Schleswig-Holstein mit 38,2 Prozent.

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