Trotz Finanzkrise
Novartis hält an Alcon-Kauf fest

Der Schweizer Pharmariese Novartis will auch angesichts der Finanzkrise nicht vom Kauf des Augenheil-Weltmarktführers Alcon abrücken. „Man muss daran glauben, dass die Strategie richtig ist. Wir werden sehen, wie es herauskommt“, sagte Konzernchef Daniel Vasella am Freitag in einem Reuters-Interview.

HB BASEL. „Wir werden wahrscheinlich keine sehr großen Akquisitionen machen, weil wir zur Alcon-Transaktion stehen", so Vasella weiter.

Novartis hat bisher 25 Prozent an Alcon vom Nahrungsmittelriesen Nestle gekauft. Wegen der einbrechenden Aktienmärkte waren allerdings Fragen aufgekommen, ob der vereinbarte Erwerb des restlichen Alcon-Pakets durchkommt. Der Basler Pharmakonzern will bis spätestens Mitte 2011 für bis zu 39 Mrd. Dollar insgesamt 77 Prozent an Alcon von Nestle übernehmen.

Nach Vasellas Worten dürfte das Schlimmste der Finanzkrise noch bevorstehen. „Ich habe so etwas noch nie gesehen“, sagte er. „Eine Abkühlung war absolut notwendig, aber ich denke wir sind jetzt darüber hinaus gegangen.“ Und die Pharmaindustrie werde nicht ungeschoren davonkommen, auch wenn die Branche von Wirtschaftsflauten üblicherweise weniger stark getroffen werde als andere Bereiche.

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