Trotz Frankenstärke
Swatch präsentiert Rekordzahlen

Für das erste Halbjahr 2011 hat Swatch Rekordzahlen veröffentlicht und trotzt so der Frankenstärke. Auch die Aussichten auf die zweite Jahreshälfte stimmen optimistisch.
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ZürichDer Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat Rekordzahlen für das ersten Halbjahr 2011 veröffentlicht und trotzt damit dem starken Franken. Uhren der Konzernmarken Breguet, Blancpain oder Omega verkauften sich in allen Weltregionen deutlich besser, wie der Weltmarktführer am Donnerstag mitteilte. Den negativen Einflus des starken Frankens sowie höherer Rohstoffkosten auf den Gewinn konnte das Unternehmen durch einen besseren Produktmix auffangen. Der Gewinn stieg in den ersten sechs Monaten um knapp ein Viertel auf 579 Millionen Franken (504 Millionen Euro). Um Devestitionen bereinigt wuchs Bruttoumsatz um 11,4 Prozent auf 3,36 Milliarden Franken. Unter Ausschluss von Wechselkurseffekten betrug das Verkaufsplus sogar 24,2 Prozent.

Auch die Aussichten für die zweite Halbjahreshälfte stuft Swatch als vielversprechend ein - im Juli hätten sich Umsatz- und Ergebnistrend der ersten Jahreshälfte bestätigt. Doch werde die starke Aufwertung der Schweizer Währung Spuren hinterlassen. „Das anhaltend starke Wachstum und die positiven Aussichten in Lokalwährungen werden aber durch die ungehemmte Spekulation auf den Schweizer Franken gebremst“, wie es hieß. „Dadurch werden die Umsatzentwicklung sowie der Betriebs- und Konzerngewinn weiterhin negativ beeinflusst.“ Analysten hatten im Schnitt mit 3,39 Milliarden Franken Halbjahresumsatz und 553 Millionen Franken Gewinn gerechnet. Swatch wollte die Halbjahreszahlen ursprünglich erst am 11. August publizieren. Branchenvertreter wie etwa der weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH hatten jüngst dank des brummenden Geschäfts in Asien überraschend starke Bilanzen vorgelegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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