Trotz Problemen in den USA
Puma kann mehr verkaufen

Der Sportausrüster Puma hat trotz anhaltender Probleme in den USA seinen Umsatz im ersten Quartal gesteigert. Währungsbereinigt seien die Erlöse um 6,6 Prozent auf 673 Mill. Euro geklettert, teilte der französische Luxusgüter-Hersteller PPR, zu dem Puma seit einem Jahr gehört, am Donnerstag mit.

HB PARIS/MÜNCHEN. Eine Puma-Sprecherin sagte, die gute Auftragslage im Vorfeld der Fußball-EM habe zu dem Anstieg wesentlich beigetragen. Einschließlich Währungseffekten ergab sich noch ein Umsatzplus von knapp drei Prozent.

In Nordamerika kämpft Puma weiter mit rückläufigen Erlösen. Vorstandschef Jochen Zeitz hatte erst in dieser Woche gesagt, auf dem weltgrößten Sportartikelmarkt nicht mit einer baldigen Besserung zu rechnen. Die Geschäfte dort blieben schwierig, auch das Jahr 2008 sei eine Herausforderung. 2007 waren die Umsätze von Puma in den USA währungsbereinigt um zehn Prozent gefallen. Zu schaffen macht der Branche die Krise des Sportschuhhändlers Foot Locker. Dieser will mehrere hundert Läden schließen und baut Lagerbestände ab. Bei Branchenprimus Nike, Adidas und Puma werden deswegen kaum noch neue Waren bestellt und teilweise Aufträge storniert.

Puma spürte den PPR-Angaben zufolge im März überdies das schwächere Konsumklima. Das Wachstum in den ersten drei Monaten kam primär aus Europa und Asien sowie aus dem Geschäft mit Textilien und Accessoires. Das Geschäft mit Schuhen litt unter der schwächeren Konjunktur in den USA.

Bei PPR stieg im ersten Quartal der Umsatz währungsbereinigt um vier Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Zu der Gruppe gehören auch Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent.

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