Trotz Rekordgewinns 2007
Reebok macht Adidas Sorgen

Der Sportausrüster Adidas hat 2007 einen Rekordgewinnn verbucht und will eine höhere Dividende zahlen. Trotz des Ergebnisses und einer ambitionierten Prognose für das Olympiajahr 2008 hält sich die Begeisterung der Anleger in Grenzen. Sorge bereiten die Zahlen des vierten Quartals und die Marke Reebok.

HB HERZOGENAURACH. Die Gewinnausschüttung werde auf 50 von 42 Cent je Aktie erhöht, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Stammsitz in Herzogenaurach mit. Der Gewinn nach Anteilen Dritter legte 2007 um 14,2 Prozent auf 551 Mill. Euro zu. Analysten hatten im Schnitt mit 555 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 10,29 Mrd. Euro.

Wie die Konkurrenten Nike und Puma kämpft Adidas weiter mit Rückgängen in Nordamerika, dem größten Sportartikelmarkt der Welt. Sie leiden unter den Problemen des US-Konzerns Foot Locker, der hunderte Läden schließt und Lagerbestände abbaut.

2008, im Jahr der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele in Peking, soll der Umsatz währungsbereinigt um einen hohen einstelligen Prozentsatz klettern. Der Überschuss soll sogar um mindestens 15 Prozent zulegen. Dies wäre der achte zweistelligen Gewinnzuwachs hintereinander, sagte Adidas -Chef Hainer.

Adidas teilte zudem mit, das Unternehmen habe bis Anfang März 2,1 Mill. Euro eigene Aktien an der Börse zurückgekauft. Der Preis habe im Schnitt bei 42,84 Euro gelegen. Damit hat Adidas schon 90 Mill. Euro in eigene Aktien gesteckt.

Der Sportausrüster will im Rahmen des laufenden Programms bis zu 10,2 Mill. Papiere zurückkaufen. Das würde rund 420 Mill. Euro kosten. Die Papiere sollen eingezogen oder als Bonus für Mitarbeiter verwendet werden. Aktienrückkäufe sind bei Investoren beliebt, weil sich die Dividende danach auf weniger Eigentümer verteilt.

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