Trotz roter Zahlen
Kein Verkauf von Märklin

Der britische Finanzinvestor Kingsbridge, derzeit Inhaber von Märklin, will das schwäbische Modelleisenbahn-Unternehmen trotz roter Zahlen nicht verkaufen, so der Konzernchef in einem Interview.

HB GÖPPINGEN. Kingsbridge-Chef Matthias Hink sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Märklin ist eine der besten Marken Deutschlands und hat beträchtliches Potenzial". Er fügte hinzu: "Wir unterstützen das Unternehmen dabei, einen erfolgreichen Kurs einzuschlagen. Ein Verkauf ist nicht geplant."

In diesem Jahr hat Kingsbridge erneut mehr als fünf Mio. Euro in das schwäbische Unternehmen gepumpt. Im ersten Halbjahr kletterte der Märklin-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 47 Mio. Euro. Für das gesamte Jahr wird ein leichtes Umsatzplus erwartet. Allerdings will Kingsbridge jetzt die Kosten deutlich senken, um aus den roten Zahlen zu kommen. Die Personalkosten sollen von derzeit 50 Mio. Euro um fünf Mio. Euro gedrückt werden, heißt es bei Märklin. Die Gespräche mit dem Betriebsrat laufen.

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