Trotz Schuldenkrise
Reiche Europäer kaufen weiter Tiffany-Schmuck

Auch die Schuldenkrise kann dem Geschäft mit Schmuck nichts anhaben: US-Edeljuwelier Tiffany hat im zweiten Geschäftsquartal seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch in Europa ging das Geschäft mit Luxusgütern gut.
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New YorkBei vielen Wohlhabenden scheint die Schuldenkrise noch nicht angekommen zu sein: Der US-Edeljuwelier Tiffany hat im zweiten Geschäftsquartal (Ende Juli) gute Geschäfte gemacht. Sogar die Europäer leisteten sich für umgerechnet 100 Millionen Dollar Schmuck und andere Luxusgüter. Rechnet man die Währungsschwankungen heraus, gaben die europäischen Kunden sogar mehr Geld aus als im Vorjahreszeitraum.

Weltweit setzte Tiffany 887 Millionen Dollar um, ein Zuwachs von 2 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Gewinn stieg parallel auf unterm Strich 92 Millionen Dollar. Besonders gut lief es in Japan. Das Land kehrt nach Erdbeben und Tsunami langsam zur Normalität zurück. Hier liegen 55 der weltweit 260 Läden. 33 gibt es in Europa, davon 6 in deutschen Großstädten.

Der Juwelier mit Stammsitz in New York bleibt auf Wachstumskurs und eröffnete während des Quartals neue Filialen in Nizza, Mexiko-Stadt, Schanghai und Nanjing. Für das Gesamtjahr ist Tiffany jedoch etwas zurückhaltender geworden: Das Unternehmen erwartet nun noch maximal einen Umsatzzuwachs von 7 statt 8 Prozent. Auch bei der Gewinnprognose machte Tiffany leichte Abstriche.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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