Trotz Schwäche in der Keks-Sparte
Kellogg erhöht Gewinn

Der US-Lebensmittelkonzern Kellogg hat dank des gestiegenen Absatzes bei teureren, gesunden Produkten seinen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert. Dies habe die Schwäche in der Kekse-Sparte mehr als ausgeglichen.

HB CHICAGO. Der Gewinn sei auf 237,4 Millionen Dollar oder 57 Cent je Aktie gestiegen von 203,9 Millionen Dollar im Vorjahr, teilte der Konzern am Montag mit. Der Umsatz sei um sechs Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar geklettert. In Nordamerika habe der Umsatzanstieg fünf Prozent betragen, während die Erlöse im internationalen Geschäft um neun Prozent gewachsen seien. Gute Ergebnisse in Lateinamerika hätten Probleme auf den Märkten in Australien und Korea wettgemacht. Auch gesunkene Finanzierungskosten hätten zu dem Gewinnplus beigetragen.

Der Konzern, der unter anderem die Nutri-Grain-Müsliriegel herstellt, bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Danach soll der Gewinn je Aktie im Jahresvergleich um acht bis zehn Prozent auf 2,07 bis 2,11 Dollar steigen. In der vergangenen Woche waren die Aktien des Lebensmittelkonzerns auf ein Dreimonatstief gefallen, weil die Investoren sich Sorgen über den zunehmenden Wettbewerb bei Frühstücksflocken und Müsliriegeln machten. Zudem hatten Konkurrenten wie Kraft kürzlich wegen steigender Kosten für Rohstoffe wie Milchprodukte ihre Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt.

Kellogg-Aktien gaben am Montag im frühen Geschäft an der Wall Street um 0,6 Prozent nach auf rund 40 Dollar.

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