Trotz schwierigem USA-Geschäft
Honda hebt Prognose an

Aufgrund günstiger Wechselkurse blickt Honda zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr. Der japanische Autobauer erwartet einen höheren Gewinn. Der US-amerikanische Drang nach großen Autos macht jedoch Probleme.
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TokioHonda blickt etwas zuversichtlicher auf das Gesamtjahr. Japans drittgrößter Autobauer hob am Dienstag seine Prognose für das im März 2018 endende Geschäftsjahr an und erwartet nun einen operativen Gewinn von 725 Milliarden Yen (umgerechnet 5,6 Milliarden Euro). Zuvor hatte der Konzern 705 Milliarden Yen in Aussicht gestellt. Hintergrund sind günstigere Wechselkurse. Bereits im ersten Geschäftsquartal hatten diese sich positiv ausgewirkt, der operative Gewinn legte ein Prozent auf umgerechnet rund zwei Milliarden Euro zu. Bessere Verkäufe in Asien machten Einbußen in Nordamerika wett.

Honda rechnet damit, dass China die USA als größten Absatzmarkt für seine Autos in diesem Jahr ablöst. In den USA kann der Autobauer derzeit mit seinen Limousinen und kleineren Fahrzeugen nicht punkten – die Amerikaner wollen größere Autos. Deshalb hat Honda die Produktion seiner SUVs bereits hochgefahren. Dennoch rechnen die Japaner im weltweit größten Automarkt in diesem Jahr mit einem Absatzrückgang von 2,5 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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