Trotz stark gestiegener Stahlpreise
Nippon Steel stellt sich auf Gewinneinbruch ein

Der weltweit zweitgrößte Stahlhersteller Nippon Steel rechnet nach einem geschrumpften Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einer Beschleunigung des Rückgangs. Grund sind hohe Rohstoff- und Transportkosten: Sie zehren die Mehreinnahmen aus den infolge eines Nachfragebooms ebenfalls stark gestiegenen Stahlpreisen auf.

HB TOKIO. Im gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr sank Nippon Steels Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft um sechs Prozent auf 564 Mrd. Yen (3,44 Mrd. Euro) und übertraf damit die Analystenschätzungen. Für das gerade begonnene Geschäftsjahr, das im März 2009 endet, rechnet der Konzern allerdings nur noch mit 370 Mrd. Yen (2,26 Mrd. Euro) vor Steuern - einem Minus von 34 Prozent und weit weniger als die von Beobachtern im Schnitt erwarteten 547 Mrd. Yen. Nippon will zwar seine Preise um bis zu 40 Prozent anheben. Doch die meisten Experten bezweifeln, dass es den Stahlherstellern in diesem Jahr gelingen wird, ihre gestiegenen Kosten vollständig weiterzugeben.

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