Trotz Umsatzminus: Wincor Nixdorf verdient mehr

Trotz Umsatzminus
Wincor Nixdorf verdient mehr

Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn: Das Bilanzjahr für den Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf zeichnet ein erstaunliches Bild. Trotz Umsatzeinbußen legt der operative Gewinn zu.
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DüsseldorfDer Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat trotz Umsatzeinbußen zu Beginn seines Bilanzjahres 2013/14 mehr verdient. Während die Erlöse im Zeitraum Oktober bis Dezember um fünf Prozent auf 638 Millionen Euro schrumpften, legte der operative Gewinn (Ebita) um fünf Prozent auf 42 Millionen Euro zu, wie der Konzern am Montag vor dem Aktionärstreffen in Paderborn mitteilte. Netto blieben 28 (Vorjahr: 27) Millionen Euro. Analysten hatten beim Umsatz mit 660 Millionen Euro mehr erwartet und beim operativen Gewinn mit 40,6 Millionen Euro etwas weniger.

Firmenchef Eckard Heidloff äußerte sich zuversichtlich, seine Wachstumsziele zu erreichen. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um vier Prozent steigen und das operative Ergebnis um 17 Prozent auf 155 Millionen Euro.

„Wir sehen Wincor Nixdorf mit unserem im Vorjahr abgeschlossenen Restrukturierungsprogramm gut vorbereitet, weiter deutlich in Schwellenländern zu wachsen.“ Das werde die anhaltende Schwäche in Europa ausgleichen. Wincor hatte in den vergangenen Jahren unter den Folgen der Finanzkrise gelitten. Die Banken als eine der größten Kundengruppen des Konzerns, hielten sich mit Investitionen zurück. Wincor steuerte unter anderem mit Stellenstreichungen gegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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