Trübes Inlandsgeschäft und Dollarschwäche belasten
Grohe bricht in Deutschland Umsatz weg

Das rückläufige Inlandsgeschäft sowie die Dollarschwäche haben den weltweit führenden Hersteller von Sanitärarmaturen Grohe im ersten Halbjahr belastet.

Reuters DÜSSELDORF. Die negative Wechselkursentwicklung habe zu einem Umsatzrückgang auf 454,3 (Vorjahr 470,3) Mill. € geführt, teilte das ehemals börsennotierte Unternehmen am Dienstag in Hemer mit. Infolge der rückläufigen Baukonjunktur in Deutschland sank hier der Umsatz den Angaben zufolge um 8,5 % auf 109,5 Mill. €. Demgegenüber verzeichnete der Konzern in Europa (ohne Deutschland) ein Plus von vier Prozent auf 242,4 Mill. €. Die Umsatzentwicklung in Übersee wurde indes durch den Anstieg des Euro belastet, wo Grohe einen Rückgang auf 102,4 (117,7) Mill. € verbuchte.

Trotz Kostensenkungen und Rationalisierungen hätten die Umsatzeinbußen nicht vollständig kompensiert werden können, so dass vor Steuern der Gewinn im Konzern auf 201,3 (206,1) Mill. € gesunken sei, teilte Grohe weiter mit.

Ende 1999 hatte BC Partners im Zuge eines Management-Buy-outs die damals im MDax gelistete Grohe übernommen. Im Jahr 2000 erfolgte das Delisting. Nach der Weiterentwicklung und Expansion des Konzerns stehen nun erklärtermaßen der Ausstieg der Investoren und der Börsengang bevor. Doch gebe es wegen der unverändert instabilen Entwicklung an der Börse noch keine konkreten Pläne, hatte ein Firmensprecher Ende vergangener Woche gesagt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%