Turbinenbauer im Aufwind
Nordex kehrt in die schwarzen Zahlen zurück

Nordex schreibt wieder Gewinne. Vor allem durch die wieder auftauende Nachfrage am europäische Markt steigerte sich der Umsatz auf 294 Millionen Euro. Der operative Gewinn liegt im dritten Quartal bei 15 Millionen Euro.
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DüsseldorfNordex hat im dritten Quartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft. Neben Kostensenkungen sorgten anziehende Geschäfte im wichtigsten Markt Europa für Rückenwind, wie der Hamburger Windturbinenbauer am Dienstag mitteilte.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Vorstand seine Umsatzprognose von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro. Beim operativen Gewinn (Ebit) ist er aber wegen einiger Lieferverzögerungen skeptischer und rechnet damit, nur das untere Ende der angepeilten Bandbreite zu erreichen.

Ursprünglich peilte das Management eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von ein bis drei Prozent an. Das wäre im schlechtesten Fall rein rechnerisch ein Ebit von zehn Millionen Euro und im besten Fall von 33 Millionen Euro. Die Bestellungen würden sich wie im Vorjahr bei 1,1 Milliarden Euro einpendeln.

Im dritten Quartal steigerte Nordex den Umsatz auf 294,4 (Vorjahr: 264,9) Millionen Euro. Das Ebit erreichte 15,4 Millionen Euro, sechs Millionen mehr als vor Jahresfrist. Netto blieben 7,7 (Vorjahr: 3,4) Millionen Euro.

Die Branche, zu der neben Nordex auch REpower mit seiner Konzernmutter Suzlon sowie Vestas gehören, leidet seit der Wirtschaftskrise unter Überkapazitäten und Preisverfall. Vielversprechende Märkte sind neben Europa und China die USA und Afrika.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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