Turnaround
Chrysler erwartet 2006 höheren Gewinn

Die US-Tochter Chrysler des deutsch-amerikanischen Autokonzerns DaimlerChrysler prognostiziert für 2006 einen höheren Gewinn. Der Ertrag dürfte nach Angaben des Unternehmens durch einen umfassenden Modellwechsel in dem Kalenderjahr beflügelt werden.

HB SALTILLO. Er rechne mit höheren Gewinnen und einem nachhaltigen Turnaround bei Chrysler, sagte Tom LaSorda, Chief Operating Officer (COO) bei Chrysler. LaSorda nannte kein konkretes Gewinnziel für 2006. „Ich bin sehr zuversichtlich,“ sagte LaSorda auf die Frage nach der Nachhaltigkeit des dramatischen Turnarounds bei Chrysler in den vergangenen Jahren.

Die US-Tochter hatte 2004 vor allem von der guten Nachfrage neuer Modelle wie der Limousine 300C profitiert und 1,43 Milliarden Euro nach einem Verlust von 506 Millionen Euro im Jahr davor verdient.

LaSorda tritt sein Amt als Chef (CEO) der Chrysler Group im nächsten Jahr an, wenn der derzeitige CEO Dieter Zetsche auf den Posten des Vorstandschefs des Stuttgarter Konzerns wechselt. Der langjährige Vorstandschef des weltweit fünftgrößten Fahrzeugherstellers, Jürgen Schrempp, muss seinen Posten Anfang 2006 Zetsche übergeben. Schrempp hatte 1998 Daimler-Benz mit dem lange unprofitablen US-Hersteller Chrysler fusioniert.

Ausgezahlt hat sich der Zusammenschluss aber bis heute nicht, immer wieder taten sich Verlustlöcher auf. Der Marktwert von DaimlerChrysler beläuft sich nur noch auf rund die Hälfte im Vergleich zum Jahr der umstrittenen Fusion.

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