Über 100 000 Besucher jährlich erwartet
„Kurzzeit-Wellness“ im Nivea-Haus

Der Beiersdorf-Konzern will seine Weltmarke Nivea weiter stärken und setzt dazu auf den Trend zu Kurzzeit-Wellness. Dafür wurde nun das weltweit erste Nivea-Haus in Hamburg fertig gestellt.

HB HAMBURG. Nach fünfmonatiger Bauzeit wurde am Montag das Eingangsportal von Vorstandschef Thomas-B. Quaas und dem Hamburger Bürgermeister Ole von Beust am Jungfernstieg enthüllt. Auf drei Etagen und rund 800 Quadratmetern Fläche können die Kunden verschiedene Wellness-Angebote wie Kosmetikanwendungen, Massagen, Entspannungsbäder und Haarpflege nutzen. Das Nivea-Haus an der Binnenalster wird am Donnerstag auch für das Publikum eröffnet.

Mit der neuen Einrichtung greife man den Trend zur „Kurzzeit-Wellness“ auf, die in den USA immer mehr Anhänger finde, hieß es. Man wolle eine „Oase zum spontanen Regenerieren und Erholen“ schaffen. Für das neuartige Konzept, das in US-amerikanischen Großstädten bereits erfolgreich ist, erwartet Nivea rund 100 000 Kunden pro Jahr. Beiersdorf investierte rund zwei Mill. Euro in das Projekt und stellte 21 Mitarbeiter ein. „Wir sehen das nicht als Konkurrenz zu Fünf-Sterne-Einrichtungen, sondern wollen ein weitaus breiteres Publikum ansprechen, nämlich alle unsere Kunden“, sagte Projektleiter Thomas Schönen.

Das Nivea-Haus bietet im Erdgeschoss einen Beauty- und Stylingbereich, eine Café-Lounge und über 500 Produkte. Im Obergeschoss werden neue Technologien zur Analyse von Haut und Haar angeboten. Das Untergeschoss beherbergt den Wellness-Bereich mit verschiedenen Massageanwendungen. Das Nivea-Haus ist an sechs Tagen wöchentlich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Falls das Nivea-Haus in Hamburg erfolgreich ist, wird das Konzept möglicherweise auf andere Städte ausgedehnt. Konkrete Planungen dafür gibt es jedoch noch nicht. Beiersdorf verdient mit dem Nivea-Haus nicht nennenswert Geld, sondern betrachtet die Idee eher als Investition in die Marke. Nivea ist mit einem Umsatz von 2,9 Mrd. Euro eine der weltweit größten Körperpflege-Marken und der wichtigste Umsatz- und Ergebnisträger für den Beiersdorf-Konzern. Auch im Einzelhandel hat Nivea mit Shop-in-Shop-Konzepten („Nivea- Shop“) und so genannten „Blue Walls“ die Präsentation der Marke verbessert.

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