Über 900 Millionen Euro eingesammelt
Kapitalerhöhung bringt Fresenius einen Geldsegen

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius hat mit seiner Kapitalerhöhung mehr als 900 Millionen Euro eingenommen.

HB FRANKFURT. „Wir sind mit dem Ergebnis der Kapitalerhöhung sehr zufrieden“, erklärte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Donnerstag. Es seien 99,7 Prozent der Bezugsrechte auf neue Stammaktien und 99,5 Prozent der Rechte auf neue Vorzugsaktien ausgeübt worden. Die 9,4 Mill. neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2005 voll dividendenberechtigt. Die Bezugspreise für die neuen Aktien lagen mit 93 Euro je Stamm- und 102 Euro je Vorzugsaktie höher als ursprünglich angekündigt.

Mit der Kapitalerhöhung will der Konzern die Übernahme des Fuldaer Krankenhausbetreibers Helios für 1,51 Mrd. Euro finanzieren. Durch den drittgrößten Zukauf in der Geschichte des Unternehmens wird die Klinik-Tochter Fresenius ProServe zu einem der führenden privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland. Neben der Kapitalerhöhung soll auch eine Anleihe über rund 700 Mill. Euro, die im ersten Halbjahr 2006 begeben werden soll, den Zukauf finanzieren. Von den Investmentbanken Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston bekommt Fresenius einen Kredit über 700 Mill. Euro als Zwischenfinanzierung.

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