Übernahme
Bayer platziert Milliarden-Bonds für Schering

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer treibt die Refinanzierung der milliardenschweren Übernahme des Konkurrenten Schering weiter voran.

HB LONDON. Bayer habe Anleihen im Gesamtvolumen von rund drei Milliarden Euro begeben, teilten die konsortialführenden Banken Citigroup, HSBC und JPMorgan am Donnerstag in London mit. Damit sollen Überbrückungskredite von Citigroup und Credit Suisse für die 16,5 Milliarden Euro schwere Übernahme teilweise abgelöst werden. Die Anleihen seien am Kapitalmarkt auf reges Interesse gestoßen, teilte Bayer nach Abschluss der Platzierung mit.

Eine Anleihe im Volumen von 1,6 Milliarden Euro sei mit einem Renditevorsprung (Spread) von 22,5 Basispunkten über Euribor gepreist worden. Die Laufzeit des variabel verzinsten Bonds betrage drei Jahre. Eine siebenjährige, mit 4,5 Prozent fest verzinste Euro-Anleihe über eine Milliarde Euro habe einen Spread von 55 Basispunkten über Swapmitte. Die dritte Anleihe, ein Sterling-Bond mit 5,625 Prozent Kupon, habe ein Volumen von 250 Millionen Pfund und laufe über zwölf Jahre. Ihr Spread liege 106 Basispunkte über britischen Staatsanleihen mit vergleichbarer Laufzeit.

Einen für die Schering-Übernahme erforderlichen Konsortialkredit im Volumen von sieben Milliarden Euro hatten die Leverkusener kürzlich unter Dach und Fach gebracht. An dem Kredit beteiligten sich insgesamt elf Banken. Durch die Begebung einer Pflichtwandelanleihe hatte Bayer etwa 2,3 Milliarden Euro eingenommen.

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