Übernahme befürwortet
Cumerio will zur Norddeutschen Affinerie

Die Führung des belgischen Kupfer-Herstellers Cumerio hat sich für eine Übernahme durch die Norddeutsche Affinerie (NA) ausgesprochen.

dpa-afx BRÜSSEL. Der Verwaltungsrat sei der Ansicht, dass ein Zusammenschluss mit dem deutschen Konzern eine gute Plattform für die weitere Expansion sei, teilte die Gesellschaft am Dienstag in Brüssel mit.

Die Norddeutsche Affinerie will Cumerio komplett übernehmen und bietet 30 Euro je Aktie oder insgesamt rund 780 Mill. Euro. Die österreichische A-TEC , mit gut 15 Prozent größter Einzelaktionär der Norddeutsche Affinerie, hält jedoch eine Sperrminorität von gut 25 Prozent an Cumerio.

Die Hamburger begrüßten die Entscheidung aus Brüssel. „Wir freuen uns, dass der Verwaltungsrat von Cumerio jetzt formell der vorgeschlagenen Zusammenführung von NA und Cumerio zugestimmt hat. Wie bereits zuvor betont, sind beide Managementteams davon überzeugt, dass die Kombination von NA und Cumerio die beste Lösung für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter beider Unternehmen ist. NA und Cumerio passen in strategischer und geographischer Hinsicht sehr gut zusammen und bieten das größtmögliche Synergiepotential. Wir bleiben davon überzeugt, dass wir die angestrebte Zusammenführung erreichen werden“, sagte NA-Chef Werner Marnette.

Zur Problematik um A-TEC machte NA keine Angaben. Eine Bedingung des Übernahmeangebots ist der Erwerb von mindestens 80 Prozent der Cumerio-Aktien. Dies kann aber nur dann gelingen, wenn sich die NA mit den Österreichern einigt. Aus Wien gab es zunächst keine Reaktion auf die Entscheidung des Cumerio-Verwaltungsrats.

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