Übernahme durch PPR
Puma-Chef gibt sich gelassen

Puma-Chef Jochen Zeitz sieht die Ausrichtung des Unternehmens bei einer Übernahme durch den französischen Luxusgüter-Konzern Pinault-Printemps-Redoute nicht gefährdet.

dpa-afx NÜRNBERG. "Ich fürchte überhaupt nicht, dass der Sport nun ins Hintertreffen geraten könnte", sagte er vor der Hauptversammlung am Mittwoch in Nürnberg. Puma werde weiterhin in die "sportliche Kompetenz" investieren. Dafür rechne er auch mit der Unterstützung durch PPR. Es werde keine "Kannibalisierung" geben. Der französische Konzern hat Mode-Luxusmarken wie Gucci und Yves Saint Laurent in seinem Portfolio.

Zeitz zeigte sich zuversichtlich, dass Puma weitgehend selbstständig bleiben werde. Das Übernahmeangebot zeige, wie begehrt die Marke geworden sei. "Wir wollen auf Expansionskurs bleiben", unterstrich der Puma-Chef.

PPR hat am Dienstag 27,1 Prozent der Puma-Aktien vom bisherigen Großaktionär Mayfair erworben und plant die vollständige Übernahme. Den übrigen Aktionären sollen 330 Euro je Aktie gezahlt werden. Zeitz bezeichnete das Angebot erneut als fair. "Die Entscheidung muss nun jeder Aktionär selbst treffen", sagte er.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%