Übernahme
Energiekonzern Burren ergibt sich Eni

Auch für den italienischen Energiekonzern Eni könnten aller guten Dinge drei sein. Im dritten Anlauf einigten sich die Italiener am vergangenen Freitag mit dem britischen Konkurrenten Burren Energy auf eine Übernahme im Wert von 2,4 Mrd. Euro. Doch das Ringen um die Übernahme könnte noch nicht zu Ende sein – einige Aktionäre erwarten einen Bieterkampf.

HB LONDON/MAILAND. Das Management von Burren akzeptierte am Ende das Angebot von Eni über 1 2,30 Pfund je Aktie, nachdem die Briten zuvor Offerten von 10,50 Pfund und 12,00 Pfund abgelehnt hatten, weil angeblich andere, höhere Angebote vorlagen. Jetzt bezahlt Eni einen Aufpreis von 50 Prozent auf den durchschnittlichen Kurs, zu dem die Burren-Aktien in den drei Monaten vor dem Kaufangebot gehandelt worden waren.

Trotz des deutlichen Aufschlags und der Zustimmung von Burren könnte das Ringen um die Übernahme des britischen Konzerns noch nicht zu Ende sein. An der Börse kletterte der Kurs von Burren am Freitag auf 12,46 Pfund und damit deutlich über das Eni -Angebot – ein Zeichen dafür, dass einige Aktionäre einen Bieterkampf um den britischen Ölförderer erwarten. Burren gilt als attraktives Übernahmeziel, das auf die Entwicklung und Förderung von Öl- und Gasressourcen spezialisiert ist - vor allem in Westafrika, Indien sowie im Nahen Osten und um das Kaspische Meer. Neben Eni interessierte sich auch die staatliche koreanische National Oil Company für den britischen Konzern. Außerdem machten in den vergangenen Wochen Gerüchte die Runde, der indische Stahlmagnat Lakshmi Mittal bereite eine Übernahmeangebot vor.

Trotz des steigenden Aktienkurses hält Analyst Richard Rose von Oriel Securities Eni für den wahrscheinlichsten Kandidaten für die Übernahme von Burren. Die Italiener seien am besten in der Lage, den Wert der Ressourcen der Briten zu bewerten, betont Rose.

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