Übernahme genehmigt
FTC stärkt Konkurrenz zu Philip Morris

Die US-Wettbewerbsbehörden haben das Übernahmeangebot von R.J. Reynolds Tobacco für das US-Geschäft von British American Tobacco genehmigt. Die Federal Trade Commission schloss die Untersuchung ab, ohne Massnahmen zu ergreifen.

HB WASHINGTON. Die Behörden gingen nicht auf Bedenken von Juristen ein, die darauf hingewiesen hatten, dass sich die Zahl der Wettbewerber im Zigaretten-Markt mit der Übernahme verringern werde. Die BAT-Tochter in den USA, Brown & Williamson, spiele eine zunehmend geringere Rolle im Zigaretten-Markt. Die Gesellschaft habe in den vergangenen sieben Jahren ein Drittel des Marktanteils verloren.

R.J Reynolds wartet nun nach eigenen Angaben noch auf die Zustimmung der Börsenaufsicht und der Aktionäre. Gemäss dem Angebot will R.J Reynolds das US-Zigaretten- und Tabak-Geschäft für über 3 Mrd. Dollar in Bar und Aktien übernehmen. Mit dem Zusammenschluss von RJR und Brown & Williamson kommen RJR-Marken wie Camel und Winston sowie BAT-Marken wie Lucky Strike und Kool unter ein Dach. Damit entsteht in stärkerer Konkurrent zum Branchenführer Philip Morris.

Die Wettbewerbsbehörden wiesen auch darauf hin, dass ein Vergleich mit Staatsanwälten die grossen Zigaretten-Unternehmen gegenüber kleineren benachteilige. Der Entscheid der Wettbewerbsbehörden ist eine gute Nachricht für den Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont, der rund ein Fünftel an BAT hält.

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