Industrie

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Übernahme-Pläne: Mögliche Rettung für P+S Werften

Inzwischen geht es um Schadensbegrenzung. 1.800 Mitarbeiter der insolventen P+S-Werftengruppe bangen um ihre Jobs. Nun ist Rettung in Sicht. Ein Schiffbauer aus Abu Dhabi interessiert sich für die Standorte der Werft.

Blick in die Montagehalle der Stralsunder Volkswerft, die zur P+S-Werftengruppe gehört. Quelle: dpa
Blick in die Montagehalle der Stralsunder Volkswerft, die zur P+S-Werftengruppe gehört. Quelle: dpa

FrankfurtDer arabische Schiffbauer Abu Dhabi Mar (ADM) ist an einer Übernahme der insolventen P+S Werften interessiert. „Wir haben dazu mit P+S und der Politik Kontakt aufgenommen“, sagte Susanne Wiegand, Geschäftsführerin der zu ADM gehörenden Nobiskrug-Werft, dem Handelsblatt (Montagausgabe)
Neben den Arabern prüft laut Branchenkreisen auch die Bremer Lürssen einen Erwerb von P+S. Die Werftengruppe ist allerdings nur am Standort Wolgast interessiert, der Schiffe für das Militär fertigt und repariert. „Für uns macht ein Erwerb beider Standorte Sinn, also von Wolgast und Stralsund“, sagte Wiegand.

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Von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann erhofft sich ADM nun weitere Informationen, um auf deren Basis einen Geschäftsplan für die Werft zu entwickeln. „Unser Ziel ist dabei, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten“, sagte Wiegand. P+S mit 1.800 Mitarbeitern hatte in der vergangenen Woche Insolvenz beantragen müssen, nachdem sich abgezeichnet hatte, dass der Finanzbedarf höher ist als ein staatliches Rettungspaket über 152 Millionen Euro.

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