Übernahme soll 359 Millionen kosten
Oetker will Brau und Brunnen nicht zerschlagen

Die Oetkergruppe übernimmt den Getränkekonzern Brau und Brunnen und weist damit ausländische Bierkonzerne in ihre Schranken. Mit einem Marktanteil von 15 Prozent entsteht ein neuer Marktführer noch vor der belgischen Interbrew, die Becks sowie die Münchner Traditionsbrauereien Spaten, Franziskaner und Löwenbräu übernommen hatte.

HB FRANKFURT. Dabei will der Bielefelder Lebensmittelkonzern den Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunnen (BuB) nach einer erfolgreichen Übernahme eigenen Angaben zufolge nicht zerschlagen.

„Was Oetker macht, ist kaufen und integrieren. Keine Frage, dass die Gruppe zusammen wächst und bleibt“, sagte Ulrich Kallmeyer, Generalbevollmächtigter von Oetker und Vorstandschef der zur Gruppe gehörenden Radeberger Brauerei, am Freitag in Frankfurt. Eine Zerschlagung, wie sie der Hamburger Holsten Brauerei nach der Übernahme durch die dänische Carlsberg bevorsteht, bezeichnete Kallmeyer als „tragisch“. Dies sei bei Brau und Brunnen nicht geplant.

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