Übernahmeangebot
A-Tec darf auf Rettung hoffen

Eine Rettung in letzter Minute bahnt sich beim österreichischen Industriekonzern A-Tec an. Die tschechisch-slowakische Investmentgruppe Penta will anscheinend ein Angebot zur Übernahme des insolventen Konzerns vorlegen.
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WienDer angeschlagene österreichische Industriekonzern A-Tec darf einem Zeitungsbericht zufolge auf Rettung in letzter Minute hoffen. Die tschechisch-slowakische Investmentgruppe Penta werde ein Angebot zur Übernahme der insolventen Firmengruppe vorlegen, zitierte das „Wirtschaftsblatt“ (Mittwochausgabe) einen Sprecher. „Die Gruppe wäre ein Investment, das perfekt zu uns passt“, sagte der Penta-Sprecher dem Blatt.

Das Vorliegen eines verbindlichen Angebots bis Ende Juni ist Voraussetzung für den Fortbestand des Unternehmens. So wurde es im Sanierungsplan mit den Gläubigern vereinbart. A-Tec selbst hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass das Unternehmen eine Zukunft habe. Dem „Wirtschaftsblatt“ zufolge gibt es noch Absichtserklärungen von weiteren vier Interessenten.

Der Mischkonzern des Industriellen Mirko Kovats war im vergangenen Jahr wegen hoher Einmalaufwendungen drastisch in die Verlustzone geraten und wies einen Fehlbetrag von 584,5 Millionen Euro aus. Die Nettoverschuldung lag Ende 2010 bei gut 658 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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