Übernahmeangebot von Kalina
Kosmetikhersteller Dr. Scheller profitabel

Wie geplant hat der Kosmetikhersteller Dr. Scheller hat nach deutlichen Kostensenkungen und Personalabbau im Geschäftsjahr 2004 einen Jahresüberschuss erzielt.

HB STUTTGART. Das im schwäbischen Eislingen ansässige Unternehmen teilte am Dienstag mit, mit einem Ergebnis nach Steuern von 25 000 Euro sei „die versprochene schwarze Null“ erreicht worden. Im Jahr 2003 hatte das Unternehmen mit den Marken Apotheker Dr. Scheller (Naturkosmetik), Manhattan (Kosmetik für junge Frauen) und Durodont (Zahncreme) noch einen Jahresfehlbetrag von 2,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

Anfang Februar hatte Dr. Scheller mitgeteilt, dass das Vorsteuerergebnis (Ebt) bei gestiegener Auslandsnachfrage positiv ausgefallen sei. Das Ebt belief sich im zurückliegenden Jahr auf 219 000 Euro, nach einem Verlust von 2,6 Millionen Euro im Jahr 2003. Für das laufende Jahr wird eine Umsatzsteigerung um fünf Prozent auf 83,6 Millionen Euro und ein Vorsteuerergebnis von mehr als zwei Millionen Euro angestrebt.

Derzeit bietet der russische Kosmetikkonzern Kalina den Aktionären von Dr. Scheller die Übernahme ihrer Aktien für jeweils 4,20 Euro an. Am Dienstag wurden die im Prime Standard gehandelten Papiere von Dr. Scheller mit einem Plus von einem Prozent bei 4,24 Euro gehandelt.

Mehrheitsaktionär ist die Familie Scheller, knapp 40 Prozent der Aktien befinden sich nach Unternehmensangaben im Streubesitz. Mehr als die Hälfte dieses Streubesitzes wird von einer Versorgungskasse und Kapitalanlagegesellschaften kontrolliert.

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