Übernahmekampf
ACS erhöht Hochtief-Anteil auf mehr als 29 Prozent

Der spanische Infrastrukturkonzern ACS hat seinen Anteil an Hochtief erhöht. Beim Versuch, den größten deutschen Baukonzern zu übernehmen nähert sich ACS der wichtigen Schwelle von 30 Prozent.
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HB DÜSSELDORF. Bis zum Freitagabend sei das Tauschangebot für rund 1,55 Millionen Hochtief-Aktien angenommen worden, teilte ACS am Montag im Internet mit. Der Anteil der gesamte Stimmrechte an Hochtief liege damit bei 29,27 Prozent. Damit würde ACS inklusive der vom Finanzinvestor Southeastern Asset Management in Aussicht gestellten "ungefähr" zwei Millionen Aktien über die Schwelle von 30 Prozent kommen. Unklar ist aber, ob in dem von ACS gemeldeten Anteil bereits Aktien von Southeastern enthalten sind. Ende vergangener Woche lag der Stimmrechtsanteil noch bei 27,9 Prozent.

Das Angebot an die Hochtief-Aktionäre läuft noch bis zum 29. Dezember. Überspringt ACS die Hürde von 30 Prozent, können die Spanier in aller Ruhe Hochtief-Aktien über die Börse kaufen - bis sie die anvisierte Mehrheit an den Essenern in der Tasche haben. Die Spanier hatten vor zwei Wochen ihre Offerte nachgebessert. Sie bieten neun - statt zuvor acht - eigene Aktien für fünf Hochtief-Anteilsscheine.

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