Übernahmen ins Auge gefasst
ABB setzt wieder auf Wachstum

Nach dem Abbau von Tausenden von Arbeitsplätzen und zahlreichen Bereichsverkäufen sieht der Elektrotechnikkonzern ABB wieder nach vorne und fasst dabei auch Übernahmen ins Auge.

HB ZÜRICH. „Nach einer Periode der strategischen Neuausrichtung müssen wir umschalten auf überdurchschnittliches profitables Wachstum“, sagte Konzernchef Jürgen Dormann am Dienstag auf der Generalversammlung in Zürich.

Die besten Wachstumsvoraussetzungen bestehen gemäss Dormann in den Kerngeschäften der Energie- und Automationstechnik, wo ABB bereits eine führende Stellung einnimmt. Hier habe ABB das Potential, doppelt so schnell wie der Markt zu wachsen und die Betriebsgewinn-Marge gleichzeitig auszuweiten. In der Energietechnik peilt ABB gemäss früheren Angaben bis 2005 eine Ebit-Marge von zehn (1. Quartal 2004: 7,5) Prozent und in der Automationstechnik von 10,7 (8,5) Prozent an.

„Wir beabsichtigen aktiv und mit Augenmass am Konsolidierungsprozess teilzunehmen, um das ABB-Kernportfolio abzurunden“, so Dormann. Aus heutiger Sicht seien aber keine grossen Akquisitionen vorgesehen.

Wachstumschancen sieht ABB vor allem China, Indien und den USA. In den USA habe ABB gute Marktanteile, arbeite aber nicht rentabel. In China und Indien gehe es darum, das vorhandene Potential effizient auszuschöpfen. Chancen bestünden auch in den neuen Ländern der Europäischen Union und in Russland, wo ABB sich früh durch Akquisitionen etabliert habe, aber seither verhalten gewachsen sei.

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