Übernahmenangebot: Porsche greift lustlos nach Scania

Übernahmenangebot
Porsche greift lustlos nach Scania

Nach der Mehrheitsübernahme an Volkswagen hat Porsche ein Angebot für die VW-Tochter Scania abgegeben. Allerdings bietet der Sportwagenbauer so wenig wie nur möglich - Porsche will den Lkw-Hersteller nämlich gar nicht haben.
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HB STOCKHOLM/STUTTGART. Der Sportwagenbauer Porsche bietet 31,6 Milliarden Kronen oder umgerechnet rund 2,8 Milliarden Euro für den schwedischen Lastwagenhersteller Scania. Das Pflichtangebot war durch die Mehrheitsübernahme von Volkswagen notwendig geworden, Porsche hat jedoch kein strategisches Interesse an der bisherigen VW - Tochter Scania. Deshalb habe man nur ein Mindestgebot abgegeben, hieß es am Montag. "Wir freuen uns, wenn uns nichts angeboten wird", hatte ein Sprecher bereits Anfang Januar gesagt.

Die Angebotsfrist läuft voraussichtlich vom 21. Januar bis zum 10. Februar, wie die Porsche Holding in Stuttgart mitteilte. Die Finanzierung solle vollständig aus der vorhandenen Liquidität erfolgen. Scanias Pressesprecher Hans-Åke Danielsson sagte in der Unternehmenszentrale in Södertälje, der Scania-Aufsichtsrat werde bei einer Sitzung am 3. Februar zu dem Angebot Stellung nehmen.

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