Übernahmeofferte: BASF hat gute Chancen, Engelhard zu bekommen

Übernahmeofferte
BASF hat gute Chancen, Engelhard zu bekommen

Die entscheidenden Spieler im Übernahmepoker um den amerikanischen Spezialchemiehersteller Engelhard halten ihre Karten noch bedeckt. Bislang hat keiner der Großaktionäre des US-Unternehmens auf die feindliche Übernahmeofferte der BASF reagiert.

HB NEW YORK. Bei den großen Fondsgesellschaften wie Dodge & Coc, Amvescap und Fidelity heißt es unisono: „Kein Kommentar.“ Jetzt hat sich jedoch erstmals ein Hedge-Fonds zu Wort gemeldet. Peter Schoenfeld, Chef der PS Asset Management (PSAM) in New York, nennt die Offerte des deutschen Chemiekonzerns „erfrischend“. Zugleich forderte er jedoch die Führung von Engelhard auf, nach besseren Angeboten Ausschau zu halten.

Schoenfeld hält nach eigenen Angaben „rund eine Million“ Engelhard-Aktien. Damit zählt er dort zu den mittelgroßen Aktionären. Sein Hedge-Fonds verwaltet ein vergleichsweise kleines Vermögen von rund einer Mrd. Dollar. „Wir investieren vornehmlich in verborgene Substanzwerte“, sagt Schoenfeld.

Die Aktionäre von Engelhard entscheiden letztendlich über den Erfolg des BASF-Angebots. Das Management des US-Unternehmens hatte die Offerte in informellen Gesprächen abgelehnt. BASF hat sich deshalb direkt an die Aktionäre gewandt und ihnen einen Kaufpreis von 37 Dollar in bar pro Aktie oder insgesamt 4,9 Mrd. Dollar angeboten. Das entspricht einem Aufschlag von 23 Prozent auf den Börsenkurs von Engelhard Ende Dezember.

„Der Preis ist fair“, sagte Schoenfeld. Die Synergien einer Übernahme seien vermutlich eher höher als von BASF angegeben. Die Ludwigshafener versprechen sich vom Kauf des Spezialisten für Autokatalysatoren vor allem einen größeren Zugang auf diesem international stark wachsenden Markt.

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