Industrie

Diskussion: Kommentare zu: General Electric flirtet mit dem deutschen Mittelstand

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 16.06.2012, 04:29 UhrSlingShot

    Es wird genau wie Opel kommen: US Management und dann das Unternehmen von seinen Patenten und Technologien pluendern. Das finanz Tochterunternehmen, GE Capital, wurde bestimmt auch mit frisch gedruckten Dollars der US Fed ausgestattet um General Electric ordentlich unter die Arme zu greifen bei den neuen Acquisitionen.

  • 16.06.2012, 08:57 UhrPRAWDA

    Es geht darum: Der wertlose Dollar, dieses einfach bedruckte Papier, ist aktuell sogar noch geeignet, deutsche Mittelstandsperlen zu erwerben. Es erfolgt der Ausverkauf der deutschen Industrie gegen Glasperlen. Der Euro ist schuld!! Diese Billigweichwährung ermöglicht den Amerikanern, hier alles aufzukaufen, was nicht niet- und nagelfest ist.
    Die wenigsten kapieren das!

    • 16.06.2012, 11:13 UhrHeidelberger

      Ernsthaft jetzt?

      Schau ich mir den 10 Jahres Chart an steht der Euro über 40% zum US-Dollar höher als noch zur Einführung.

      Also die Kirche im Dorf lassen...

    • 16.06.2012, 12:44 Uhrnetshadow

      naja, so kurzsichtig sind die Jungs nicht.
      Jetzt noch billig einkaufen, und dann die heimische Firma mit dem starken Euro aus der USA-Flaute retten.
      So rum wird da eher ein Schuh draus, die wissen auch das Geld nur Papier ist.

  • 16.06.2012, 09:32 UhrTGX

    Wo bleibt Siemens mit Zukäufen ? Ich lese immer nur von Abspaltungen !

  • 16.06.2012, 09:46 UhrOldi

    "Was den Preis angeht, seien Firmen gerade fair bewertet."

    Was in der Managersprache heist, dass sie günstig zu haben sind. Klar bei dem, auf die deutsche Firmen bezogen, unterbewerteten Euro. Das haben übrigens die Chinesen auch schon kapiert.

    Leider nicht unsere Politiker.

  • 16.06.2012, 11:36 Uhr722

    Leute, regt euch nicht so auf.

    GE ist an Firmen in Familienbesitz interessiert. Die haben es in der Hand, ob sie verkaufen oder nicht.

    Wenn allerdings die Väter als Firmenerben einen geldgeilen, gegelten Filius in die Welt gesetzt haben, dessen Lebensinhalt aus Weibern und Weltreisen besteht, dürfte Sorge angebracht sein.

  • 16.06.2012, 12:08 UhrRene

    Vor allem Familienunternehmen sollten auf die Erfahrungen zw. GM und Ople schauen. Die Amis habens nicht drauf. Aber andererseits, wenn eines pleite geht wie Opel, dann finden sich andere dt. Unternehmen, die die Lücke füllen. Oder es gründen sich neue. Schade dann umm den Time-Lag.

  • 16.06.2012, 21:02 Uhrwahrheit29

    Ich vermute, daß bei Übernahmen dieser Firmen durch US-Konzerne viele längerfristig auf der Strecke bleiben. US geführte Unternehmen wollen einzig den schnellen Dollar, dabei bleiben Innovationen, Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte also "Made in Germany" auf der Strecke.

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