Übernahmepoker
Daimler-Chrysler erhält Gebote für MTU Friedrichshafen

Im Übernahmepoker um den Dieselmotoren-Hersteller MTU Friedrichshafen erhält der Daimler-Chrysler-Konzern Offerten von drei Interessenten. Dies war aus mit der Situation vertrauten Kreisen zu erfahren.

HB LONDON. Die Gebote summierten sich auf je rund 1,7 Milliarden Euro, wie am Montag aus den Kreisen verlautete. Sie betreffen demnach nicht nur MTU Friedrichshafen, sondern auch andere zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche, wozu auch Teile des US-Motorenbauers Detroit Diesel gehören.

Daimler-Chrysler habe bereits bindende Offerten vom Münchener Nutzfahrzeug- und Maschinenbau-Konzern MAN erhalten sowie vom schwedischen Finanzinvestor EQT, der der Industriellenfamilie Wallenberg gehört.

Bis zum Ablauf der Abgabefrist am Montag werde voraussichtlich auch die Bietergruppe aus dem Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) und Dubai Capital aus dem Emirat am Golf ein Angebot unterbreiten. Nach Einschätzung von mit der Situation vertrauten Personen wird Daimler-Chrysler binnen Tagen einen oder zwei bevorzugte Bieter auswählen.

Der Autokonzern und EQT lehnten jeweils Stellungnahmen ab.

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